15.2.2017 - BIOFACH: Austausch zwischen den beiden wichtigsten europäischen Bio-Märkten. Bio in Frankreich und Deutschland

Voneinander lernen, näher zusammenrücken und Kooperativen anstreben. Mit dieser Motivation trafen sich heute Vertreterinnen und Vertreter der französischen und der deutschen Bio-Branche im Rahmen des Kongressprogrammes der BIOFACH in Nürnberg.

Die Veranstaltung gab unter anderem Einblicke in die jeweilige ökonomische Situation der Branchen sowie die nationalen „organic action plans“ und bot Gelegenheit für Erläuterungen aus individueller unternehmerischer Sicht.

„Für die französischen Partner und für uns ist es wichtiger denn je, zusammenzuarbeiten und sich intensiv auszutauschen“, bekräftigt Elke Röder, Geschäftsführerin des Bundesverband Naturkost Naturwaren (BNN) e.V. das Ergebnis der Veranstaltung.

„Wir haben heute viele Gemeinsamkeiten, aber auch einige Unterschiede feststellen dürfen. In Frankreich verläuft die Entwicklung der Bio-Branche anders als bei uns und so gibt es hier wie dort, Möglichkeiten, voneinander zu lernen.

Zentral ist, dass wir uns gemeinsam für die Herausforderungen der Zukunft aufstellen. Denn die Hürden für die Herstellung und den Handel von Naturkost und Naturwaren werden national, wie auch auf europäischer Ebene, eher höher als niedriger werden.“

Neben Elke Röder nahmen folgende Verbandsvertreter, Experten und Unternehmer an der Veranstaltung teil:

  • Florent Guhl (Agence BIO)
  • Judith Faller-Moog (BIO PLANÈTE)
  • Bernard Cron (Pural)
  • Charles Pernin (SYNABIO)
  • Dr. Jürn Sanders (Thünen-Institut)