15.2.2018 - Der Bundesverband Naturkost Naturwaren auf der BIOFACH 2018 Internationale Handelsabkommen: nicht heute die Zukunft vertraglich verspielen.

Mehr als 3,5 Millionen Bürger haben aktiv gegen internationale Handelsabkommen protestiert. Der kritische Teil eines politisch initiierten TTIP-Beirats hat der Politik ein Anforderungsprofil für künftige EU-Handelsabkommen übergeben.

Führende Akteure des Beirats zogen im Rahmen des Kongress-programms der BIOFACH auf Einladung des BNN Resümee.

Das hochkarätig besetzte Podium bestehend aus Dr. Felix Prinz zu Löwenstein (BÖLW), Martin Geilhufe (BUND), Maria Heubuch (Die Grünen/EFA (MdEU) und Jürgen Maier (Forum Umwelt und Entwicklung) diskutierte unter anderem, was nun geschehen müsse, um die Zukunft nicht zu verspielen.

Moderiert wurde die Veranstaltung durch Hans-Josef Brzukalla (BNN). Er übte Kritik an den aktuellen Koalitionsergebnissen:

Bisher ist die internationale Handelspolitik auf Industriekonzerne und deren Interessen ausgerichtet. In Anbetracht des massiven Lobbyismus – gerade im Bereich der Land- und Lebensmittelwirtschaft – ist das auch kein Wunder. Macht die Politik so weiter, verspielt sie die Zukunft von Menschen und Umwelt und zwar völkerrechtlich verbindlich. Daher braucht es einen Wandel, denn die Zivilgesellschaft wird es nicht immer wie bei TTIP richten können.

Alle Materialien zum BNN auf der BIOFACH finden Sie in der digitalen Pressemappe.