Pressemeldungen

Hier werden Ihnen jeweils die drei aktuellsten Pressemeldungen des Bundesverband Naturkost Naturwaren e.V. angezeigt.

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Archiv der Pressemeldungen

 

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22.5.2017 - BODAN und BNN luden zum Forum Grüne Logistik. „Wir müssen zeigen, was möglich ist!“

Überlingen/Berlin, 22. Mai 2017. Am vergangenen Freitag trafen auf Einladung von Naturkost-Großhändler BODAN und dem Bundesverband Naturkost Naturwaren (BNN) e.V. Logistik-Entwickler- und Anwender-Unternehmen in Überlingen am Bodensee zusammen. Ihr gemeinsames Interesse: innovative und nachhaltige Lösungen für einen umweltfreundlichen Warentransport im Naturkost- und Lebensmittelhandel.

Das Forum Grüne Logistik war ein absolutes Novum, doch lockte es auf Anhieb über 80 Fachteilnehmer aus der ganzen Republik an den Bodensee. Die hochkarätigen Referenten und die live erfahrbaren wegweisenden Technologien waren wohl noch nirgends in solch konzentrierter Form zu erleben.

17.5.2017 - "Lobbypolitik gegen das Votum der Bevölkerung" Brüssel will Zulassung des Totalherbizids Glyphosat um 10 Jahre verlängern

Gestern hat der zuständige EU-Gesundheitskommissar Vytenis Andriukaitis einen Vorschlag präsentiert, der vorsieht, den Herbizidwirkstoff Glyphosat für weitere zehn Jahre in der Europäischen Union zuzulassen. Die Verwendung von Glyphosat vor der Ernte, in öffentlichen Parks und auf Spielplätzen soll dem Vernehmen nach EU-weit verboten werden. Außerdem bleibt das Netzmittel Tallowamin nicht erlaubt.

Kommentar von Elke Röder, Geschäftsführerin des Bundesverband Naturkost Naturwaren e.V.: „Die deutliche Mehrheit der deutschen Bevölkerung lehnt eine Zulassungsverlängerung von Glyphosat ab. Dies zieht sich durch alle Bevölkerungsteile, egal, ob Bio-Käufer oder nicht. Ähnlich sieht es in anderen europäischen Mitgliedsstaaten aus. Kürzlich hatte EU-Agrarkommissar Phil Hogan im Landwirtschaftsausschuss des Europaparlaments hervorgehoben, dass man den Wirkstoff "bis zum Überdruss" analysiert habe. Dass mehrere dieser Untersuchungen der massiven Beeinflussung durch Herbizidhersteller unterliegen, berichtete im Frühjahr die New York Times. Viele unabhängige Studien unterstreichen aber die zahlreichen Gefahren für Umwelt und Gesundheit, die von Glyphosat ausgehen. Hier wird Lobbypolitik gegen das Votum der Bevölkerung gemacht und das Vorsorgeprinzip ignoriert.“

12.5.2017 - Kommentar: Starke Netzwerke statt Industrielobbyismus

Kommentar von BNN Geschäftsführerin Elke Röder zur Entscheidung des Gerichts der Europäischen Union (EuG) zur Zulassung der Europäischen Bürgerinitiative (EBI) Stop TTIP

„Die geplante Bürgerinitiative stellt keine unzulässige Einmischung in den Gang des Gesetzgebungsverfahrens dar, sondern löst zur rechten Zeit eine legitime demokratische Debatte aus.“ Mit diesen Worten leitet das EU-Gericht sein Urteil, mit dem es der Klage auf Zulassung der Stop TTIP-EBI stattgibt, ein. Damit verhilft es nicht nur mehr als 3.250.000 Unterschriften wieder zu mehr Gültigkeit, sondern weist zugleich die EU-Kommission in Schranken. Die hatte der EBI mit formaljuristischer Begründung die Legitimität abgesprochen. Das europaweite Stop TTIP-Bündnis, bestehend aus über 500 Organisationen, ließ sich davon allerdings nicht beirren. Man klagte und arbeitete parallel mit umso stärkerem Einsatz an dem gemeinsamen Ziel.