Jetzt beteiligen: Briefaktion gegen Opt out-Gesetzesvorschlag!

Der Bundesverband Naturkost Naturwaren kämpft seit Langem gemeinsam mit Partnern und Verbänden für ein rechtssicheres Gentech-Anbauverbot in Deutschland. Wir benötigen nun Ihre Unterstützung - im Sinne der Ökologischen Lebensmittelwirtschaft und der Verbraucherinnen und Verbraucher. Beteiligen Sie sich bis zum 15. Januar 2017 an der Briefaktion gegen den Opt out-Gesetzesvorschlag und zeigen Sie der großen Koalition, dass wir mit einem löchrigen Gesetz nicht einverstanden sind!

Der von Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt vorgelegte Entwurf zur Änderung des Gentechnikgesetzes birgt enorme Risiken und keinerlei Garantie für ein flächendeckendes, deutschlandweites Anbauverbot.

Trotzdem hat das Kabinett den Entwurf gebilligt und in den Bundestag eingebracht. Nachdem die erste Lesung im Bundestag stattgefunden hat und der Bundesrat am 16. Dezember Stellung nimmt, wird es am 16. Januar 2017 eine öffentliche Anhörung im Agrarausschuss des Bundestages geben. Die zweite Lesung im Bundestag folgt voraussichtlich im Februar. Der Agrarminister geht davon aus, dass das geänderte Gentechnikgesetz im Februar 2017 verabschiedet werden kann. Das wollen wir verhindern!

Denn es bestehen extrem hohe Hürden für die tatsächliche Umsetzung eines Verbots: sechs Ressorts müssten einbezogen werden und es bestünde kein Initiativrecht der Bundesregierung. Der Bund würde sich nicht an der Recherche von Verbotsgründen beteiligen und schon ein Bundesland könnte ein opt out kippen. Eine Aufweichung der Nulltoleranz steht zu befürchten.

Daher haben wir eine Briefvorlage erstellt. Senden Sie unser aller Forderungen an Ihre/n Bundestagsabgeordnete/n aus CDU/CSU und SPD und machen Sie der großen Koalition deutlich, dass wir ein flächendeckendes und deutschlandweites Gentech-Anbauverbot wollen. (Eine Übersicht der Bundestagsabgeordneten inkl. Adressen finden Sie hier.) 

Wir danken für Ihr Engagement!