09. September 2025 • Aktuelles • Stellungnahme

Der BNN hat eine Stellungnahme zur EU-Initiative „Vereinfachung des Verwaltungsaufwands im Umweltrecht“ eingereicht. Darin macht der BNN deutlich: Die Ziele des Green Deal werden von der Bio-Branche ausdrücklich unterstützt. Damit die Transformation jedoch gelingt, müssen die rechtlichen Vorgaben für Unternehmen klar, handhabbar und praxisnah ausgestaltet werden.
Die BNN-Mitgliedsunternehmen – überwiegend kleine und mittlere Betriebe im Einzelhandel, Großhandel und in der Herstellung – stehen seit vielen Jahren für Nachhaltigkeit und Qualität. Grundlage ihrer Arbeit sind die Werte der Biolandwirtschaft, die auf einem verantwortungsvollen Umgang mit der Natur beruhen. Dazu gehören der Verzicht auf chemisch-synthetische Pestizide, der Schutz gesunder Böden, die Förderung der Biodiversität sowie ein schonender Einsatz von Ressourcen.
Trotz steigender Nachfrage nach Bio kämpfen die Unternehmen aktuell mit enormen Herausforderungen: steigende Rohwaren- und Energiekosten, Fachkräftemangel und ein wachsender bürokratischer Aufwand. Besonders für KMU kann die Fülle neuer Berichtspflichten und Dokumentationsauflagen existenzbedrohend werden.
Der BNN fordert, dass das Umweltrecht so gestaltet wird, dass es die Ziele des Green Deal wirksam unterstützt, ohne die betroffenen Unternehmen zu überfordern.
Zwei Grundprinzipien stehen dabei im Mittelpunkt:
Der BNN unterstützt die Zielsetzungen des Green Deal, macht aber klar: Nur mit klaren, realistischen und handhabbaren Vorgaben können Bio-Unternehmen ihre Rolle als Treiber der Transformation erfüllen.
„Unsere Branche steht für Nachhaltigkeit, Qualität und Verantwortung. Damit wir diese Werte auch in Zukunft sichern können, brauchen wir ein Umweltrecht, das stärkt statt hemmt – und das die Realität kleiner und mittlerer Unternehmen berücksichtigt“, so die BNN-Stellungnahme.
Die vollständige BNN-Stellungnahme hier lesen.