Global verwurzelt: So gelingt Internationalisierung mit Sinn!

27. November 2025

Eine Gruppe von Bäuerinnen und Bauern in der Natur
© SONNENTORPersönliche Besuche in den Herkunftsländern der Kräuter und Gewürze - wie hier in Albanien - schaffen Vertrauen zwischen den Anbaupartner*innen und SONNENTOR

Bio-Tee und -Kräuterspezialist SONNENTOR zeigt, wie internationale Zusammenarbeit in der Wertschöpfungskette verantwortungsvoll gelingt: mit direktem Handel, fairen Partnerschaften und enger Kooperation mit den Schwesterunternehmen in Tschechien und Rumänien. Nachhaltigkeit, Transparenz und ein respektvolles Miteinander stehen im Zentrum jeder Entscheidung.

Je größer die Wertschöpfungskette, desto wichtiger sind faire Beziehungen – über Grenzen hinweg. Der österreichische Bio-Hersteller SONNENTOR setzt dabei auf nachhaltiges Wirtschaften, verantwortungsvolle Beschaffung von Rohwaren und ein tiefes Verständnis für die Bedürfnisse verschiedener Märkte. Unternehmerisches Handeln wirkt – auf Mensch und Umwelt. Diese Verantwortung ist bei SONNENTOR fest verankert, so auch im eigenen Code of Conduct, der eine gemeinsame Wertebasis mit Lieferant*innen definiert.

Grenzenlos gut vernetzt und verwurzelt

Schon 1992 hat SONNENTOR Gründer Johannes Gutmann das Potenzial grenzübergreifender Zusammenarbeit erkannt und sah eine Möglichkeit, sich auch über die österreichischen Landesgrenzen hinaus für BIO und nachhaltiges Wirtschaften starkzumachen – das war die Geburtsstunde des SONNENTOR Schwesterunternehmens in Tschechien. 

Die enge Zusammenarbeit mit den Schwesterunternehmen in Tschechien und Rumänien bildet das Fundament für gesundes Wachstum. Gewinne bleiben vor Ort und stärken die Betriebe langfristig. In Čejkovice werden alle Doppelkammerbeutel abgefüllt, während in Rumänien seit 2006 Bio-Produkte für den lokalen Markt entstehen – inklusive neuem, ökologisch gebautem Standort für Kräuter und Gewürze. 

Direkter Handel als Grundpfeiler

Ein Unternehmenswachstum bringt jedoch auch einen steigenden Rohwarenbedarf mit sich. Neben den Anbauprojekten in der Heimat der Schwesterbetriebe in Tschechien und Rumänien gibt es international weitere direkte Anbaupartnerschaften unter anderem aus Albanien, Tansania und Peru. Rund 66 Prozent der Rohwaren stammen aus direktem Handel. Etwa 1.000 Bio-Bäuer*innen weltweit profitieren davon. Periodische Besuche und transparente Lieferabkommen schaffen Vertrauen und langfristige Partnerschaften: 75 Prozent arbeiten länger als drei Jahre mit SONNENTOR zusammen.

Die von ihnen gelieferte Ernte wird nach Ankunft in den SONNENTOR Kräuterhallen in Sprögnitz einer Qualitätsprüfung unterzogen. Dazu werden Stichproben an unabhängige Labore geschickt und auf über 600 verschiedene Rückstände überprüft. Anschließend werden die Kräuter und Gewürze behutsam aufbereitet, gemischt und abgepackt, bevor sie bereit für den Versand sind. 

Sanfter Einstieg in neue Märkte

SONNENTOR arbeitet mit ausgewählten Vertriebspartner*innen zusammen, die die Unternehmenswerte teilen. Bereits ab einer geringen Anzahl vom 300 Stück können Produkte fremdsprachig etikettiert werden. Dies gelingt durch eine eigene Druckerei und viel Handarbeit – eine gute Voraussetzung zur Erschließung neuer Märkte.

Export liegt SONNENTOR in den Wurzeln

Seit Beginn der 90er Jahre sind SONNENTOR Produkte über die Grenzen Österreichs hinaus erhältlich.  Heute liegt die Exportquote bei 61 Prozent. Der Kräuter- und Gewürzhändler liefert die Produkte bereits in rund 60 Länder weltweit – darunter auch Schweden, Malaysia und Japan. 

Nachhaltige Internationalität zahlt sich aus

Allen Menschen entlang der Wertschöpfungskette ein gutes Leben zu ermöglichen, steht für SONNENTOR im Mittelpunkt und ist die Basis für jede Entscheidung. 

BNN-Mitglied SONNENTOR zeigt damit, dass globales Wachstum und verantwortungsvolles Wirtschaften kein Widerspruch sind. Dank enger internationaler Partnerschaften, direktem Handel und klaren Werten ist der Bio-Pionier bestens für die Zukunft gerüstet. Gemeinsam geht’s am besten.