Seminare

Das Bildungswerk des BNN veranstaltet regelmäßig verschiedene Seminare für Einzelhandel, Großhandel und Herstellung. Diese praxisnahen Seminare vermitteln sowohl fachliches Wissen über Naturkost und Naturwaren als auch Know-how für den täglichen Umgang mit Kunden. Die Referenten sind jeweils themenbezogene Experten, die den Teilnehmern die theoretischen Grundlagen erklären und ihnen darüber hinaus mit langjähriger praktischer Erfahrung zur Seite stehen.

Kommende Seminartermine:

Seminare für den Einzelhandel


Transparenz schafft Vertrauen

Bio Produkte sind nach wie vor oft erklärungsbedürftig. Die Besonderheiten bei  Erzeugung und  Verarbeitung in der Verkaufsstätte zu kommunizieren, ist eine Hauptaufgabe des Naturkostfachhandels, dem traditionell verlässlichen Partner der ökologisch erzeugenden und produzierenden Unternehmen. Diese Merkmale werden in unseren Seminaren näher betrachtet und mit einer Betriebsbesichtigung erfahrbar gemacht. Die Teilnehmer/innen erhalten Argumente und Hilfen, die besonderen Qualitäten zu kommunizieren. Welche Leistungen erbringen die beteiligten Unternehmen vom Erzeuger bis zur Ladentheke? Wie können wir diese Kooperationen stärken und weiter entwickeln? Eine Betriebsbesichtigung gibt praktische Einblicke in die Arbeitsabläufe von Unternehmen, die für die Entwicklung in der Region zentrale Bedeutung haben. 

Zielgruppen: Inhaber/innen, Geschäftsführer/innen, Mitarbeiter/innen und Azubis aus dem Naturkostfachhandel

Nächster Termin: Nachhaltige Partnerschaften vom Erzeuger bis zur Ladentheke am Beispiel von ökologisch angebauten Rohstoffen zur Tofuherstellung, Verarbeitung und Handel bei Taifun Tofu GmbH

Termin:
Donnerstag, 18. Oktober 2018,  8:30-16:30 Uhr

Ort: Taifun-Tofu GmbH, Bebelstraße 8, 79108 Freiburg im Breisgau

Ökologisch erzeugte Tofuprodukte aus Sojabohnen sind im Naturkostfachhandel immer noch erklärungsbedürftig. Was sind die Besonderheiten bei der Herstellung? Die verwendeten Rohstoffe sind wichtiger Teil des ökologischen Landbaus. Was zeichnet den Anbau dieser Rohstoffe aus? Was sind die Besonderheiten der traditionell verwendeten Rezepturen? Im Seminar werden die Merkmale im Anbau und bei der Verarbeitung beleuchtet, ebenso betrachten wir die regionale Entwicklung. Welche Leistung erbringen die beteiligten Unternehmen vom Erzeuger
bis zur Ladentheke? Wie können wir diese Kooperationen stärken und weiter entwickeln?

Nähere Informationen und Anmeldung zum Seminar am 18. Oktober 2018 hier.

Ansprechpartner: Harald Wurm

 

Seminar Ökologisches Saatgut und die "neue Gentechnik": Wie sag ich's meinen Kunden? Argumente für das qualitätsorientierte Kundengespräch

Langfristig gesehen kann konsequente Öko-Landwirtschaft nur auf ein möglichst vollständiges Zurückgreifen auf Öko-Saatgut basieren. Nicht nachbaufähiges Saatgut (Hybridsaatgut) schafft für den Landwirt Abhängigkeit von seinem Saatgutlieferanten und verhindert unabhängige Saatgutzüchtung. Ein noch zu großer Teil des derzeit eingesetzten Saatguts in der Öko-Landwirtschaft ist Hybrid-Saatgut. Als Alternative bauen Öko-Landwirte zunehmend samenfeste Sorten an, bei deren Vermarktung ein höherer Erklärungs- und Überzeugungsbedarf zu beobachten ist. Sowohl Landwirt als auch Züchter und Vermehrer von Öko-Saatgut benötigen das Vertrauen und die Unterstützung des Handels, dass das Bemühen für hybridfreies Saatguts sowie die Erforschung neuer Sorten und deren Anbau honoriert werden.
Ebenso erklärungsbedürftig ist das Thema der sogenannten „Neuen Gentechnik“. Seit 20 Jahren werden in Europa die Freisetzung und der Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen der (inzwischen) so genannten „alten“ Gentechnik politisch kontrovers diskutiert. Nicht zuletzt aufgrund der breiten Ablehnung in der Bevölkerung sind die Freisetzung und der Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen in der EU einer spezifischen gesetzlichen Regulierung, die auf dem Vorsorgeprinzip beruht, unterworfen. Seit einigen Jahren sind verschiedene neue gentechnische Verfahren in der Entwicklung, die in der Pflanzen und Tierzüchtung angewendet werden können. Gerste, Raps, Mais, Soja, und Kartoffeln gehören zu den Kulturen, die bereits mit neuen gentechnischen Verfahren verändert werden. Um die gentechnikfreie Erzeugung vor dem Einzug der neuen Gentechnik zu schützen, braucht es eine breite öffentliche Unterstützung. Den Akteuren in der Naturkostbranche kommt hierbei eine bedeutende Rolle zu. Eine kompetente, überzeugende Argumentation gegenüber den Endverbraucher/innen ist dabei von entscheidender Bedeutung und dient in hohem Maße der Profilierung des Naturkostfachhandels.

Termin: Mittwoch, 24. Oktober 2018, 9:30-17:30 Uhr

Ort: Bingenheimer Saatgut AG in 61209 Echzell

Nähere Informationen und Anmeldung zum Seminar hier.

Ansprechpartner: Harald Wurm

Seminare mit Exkursion: Basiswissen Ökolandbau

mit Schwerpunkten zu Tierwohl im Ökolandbau: Herstellung und Verarbeitung ökologischer Fleisch – und Wurstwaren, externalisierte Kosten

Termine: Mittwoch, 24. Oktober 2018,  9-18 Uhr

Ort: Biohof Bakenhus in 26197 Großenkneten

Im Seminar werden die Grundlagen des ökologischen Landbaus erläutert (Daten und Fakten, Kreislaufwirtschaft, Anbauverbände, EU-Verordnung, Siegel und Marken, Kontrollsystem). Schwerpunkt ist das Thema „Tierwohl im Ökolandbau“. Ebenso werden Kenntnisse zur Herstellung und Verarbeitung ökologischer Wurst – und Fleischwaren vermittelt. Gerade im Bereich tierischer Produkte ist es wichtig, die Preisgestaltung am POS zu kommunizieren.

Nähere Informationen und Anmeldung zum Seminar am 24. Oktober 2018 hier.

Das BNN-Bildungswerk bietet Seminare für Großhandel und Herstellung sowie für den Einzelhandel an:

Seminare für Großhandel und Herstellung

Sensorik von Öko-Lebensmitteln für die Praxis

Eines der entscheidenden Verkaufsargumente für Lebensmittel ist ihr Geschmack. Dieser wird durch die Art der Herstellung und auch durch gesetzliche und privatrechtliche Regelungen bei Erzeugung und Herstellung beeinflusst. Deshalb schmecken z.B. Bio-Lebensmittel anders. Mitarbeiter/-innen aus Herstellungs- und Handelsunternehmen benötigen Hilfestellung, um sensorische Besonderheiten von Ökoprodukten zu verstehen und bei der Produktentwicklung und im Verkauf berücksichtigen zu können. Im Seminar wird intensiv auf die Ergebnisse des Projektes Öko-Geschmackssiegel und des europäischen Forschungsprojektes ECROPOLIS (Laufzeit 2009-2011) und auf die Umsetzung im eigenen Unternehmen eingegangen. Außerdem lernen die Teilnehmer die Grundlagen der Sensorik sowie die Unterschiede in der Sensorik von Öko-Lebensmitteln im Vergleich zu konventionellen Produkten kennen. Besonderheiten bei der Herstellung, die sich auf die Sensorik von Öko-Lebensmitteln auswirken, werden ebenfalls ausführlich erläutert.
Die Teilnehmer/-innen lernen, wie sie sensorische Fertigkeiten und Wissen um sensorische Besonderheiten von ÖkoLebensmitteln im Betrieb (bei Qualitätssicherung, Produktentwicklung und Marketing) anwenden können, und wie mit einem  maßgeschneiderten Marketing, das die sensorischen Besonderheiten der Rohstoffe und der Herstellung hervorhebt, der Absatz ökologischer Produkte langfristig gefördert werden kann.

Ansprechpartnerin: Ulrike Schaal 

 

Nachhaltige Sortimente im Naturkostfachhandel

Basiswissen Bio- und Naturkosmetik

Ein Seminar, das insbesondere Einsteigern den Zugang zur Welt der Naturkosmetik öffnet und für den aktiven, täglichen Verkauf praktische Hilfestellungen bietet. Sie lernen und üben, worauf es im Kundengespräch ankommt und bekommen wertvolle Tipps, auch für diejenigen Kunden, die erst neu auf Naturkosmetik umstellen möchten. Zudem werden Anforderungen an die Produkte aus ökologischen Rohstoffen besprochen, denn natürlich wird auch durch den Handel mit Biokosmetik die Ökologische Landwirtschaft gefördert. Am Ende des halbtägigen Seminares sind Sie in der Lage, Ihren Kunden die Vorteile echter Naturkosmetik von Biorohstoffen bis zur Erdölfreiheit zu erklären sowie authentische, fachlich passende Kosmetikberatung zu bieten.

Zielgruppen: Inhaber/innen, Geschäftsführer/innen, Mitarbeiter/innen und Azubis aus dem Naturkostfachhandel

AnsprechpartnerHarald Wurm

Basiswissen Ökolandbau (verschiedene Themen)

Bei den Seminaren zum „Basiswissen Ökolandbau“ handelt es sich um eine auch einzeln buchbare Reihe, die sich unterschiedlichen Themen widmet. Vermittelt werden jeweils grundlegende Hintergrundinformationen. Das theoretisch Erlernte wird durch Exkursionen praktisch erfahrbar gemacht. Schwerpunkte sind aktuell die Themen Saatgut, Tierwohl und Milcherzeugung/ - Verarbeitung sowie ökologische Aquakultur.

Zielgruppen: Inhaber/innen, Geschäftsführer/innen, Mitarbeiter/innen und Azubis aus dem Naturkostfachhandel

AnsprechpartnerHarald Wurm

 

Seminar „Verkaufsförderung durch Verkostung“

Sensorik zur Kundenbindung – ein BNN-Seminar für Mitarbeiter/innen des Naturkosteinzelhandels

Stille und aktive Verkostungen spielen eine große Rolle zur Absatzförderung durch Spontankäufe. Denn Duft und Geschmack hinterlassen die nachhaltigsten Eindrücke bei Kundinnen und Kunden. Doch Bio-Lebensmittel schmecken oft anders als gewohnt. Aber warum ist das so? Ist Geschmack überhaupt messbar? Wie kann ich meinen Kund/innen die Unterschiede vermitteln? Auf diese und weitere Fragen bieten die BNN-Sensorik-Seminare für Mitarbeiter/innen des Naturkostfachhandels Antworten.

Zielgruppen: Inhaber/innen, Geschäftsführer/innen, Mitarbeiter/innen und Azubis aus dem Naturkostfachhandel

AnsprechpartnerHarald Wurm