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Bundesverband Naturkost Naturwaren (BNN) e.V. is the Association of Organic Processors, Wholesalers and Retailers which represents the interests of the organic food and natural goods sector on a political and economical level. The association participates in the constitution of national and international legislative projects, for example in the enhancements of the EU-Organic Regulations. Furthermore, it issues press relations and is active in public relations.

BNN General Assembly 2019
The association adopts special quality guidelines for the organic food trade, for example the benchmarks for pesticide residues in organic products and a resolution requiring full declaration of all food ingredients. BNN Monitoring for Fruit and Vegetables in the whole food trade adds to the established process controls in the ecological food industry.

BNN offers various possibilities for a dialog between member companies and promotes the open exchange of information and views in the whole food sector. Among the members are processors, wholesalers, importers and retailers of organic products.

The association and its members are involved in the further development of the market for organic food and natural products and thereby also in the creation and maintenance of employment in the regions.

BNN is a member of IFOAM (International Federation of Organic Agriculture Movements) and BÖLW (Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft).

13.01.2020 - Kükentöten

Es gibt eine Alternative zum Brudermord

Das Kükenschreddern ist immer noch gängige Praxis in der konventionellen Tierhaltung. Anlässlich der heutigen Konferenz von Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner zum Ausstieg aus dem Kükentöten fordert der Bundesverband Naturkost Naturwaren (BNN) e.V., ein längst überfälliges, gesetzliches Verbot dieser Praxis und die konsequente Förderung ganzheitlicher Alternativen.

45 Millionen männliche Küken werden jedes Jahr in Deutschland getötet. Aus nur einem Grund: Sie sind männlich, legen keine Eier, aber als Masthähnchen setzen sie zu wenig Fleisch an. Die männlichen Jungtiere landen daher direkt nach dem Schlüpfen entweder lebendig im Schredder oder werden mit Kohlendioxid vergast.

Die Politik ist sich parteiübergreifend einig, dass diese grausame Praxis ein Ende haben muss. Im Koalitionsvertrag verspricht die Große Koalition, das Töten der Eintagsküken bis zur Mitte der Legislaturperiode zu beenden. Dieser Zeitpunkt ist lange verstrichen und das Versprechen wurde nicht eingelöst. Immer noch herrscht eine erhebliche Diskrepanz zwischen der öffentlich kommunizierten moralischen Verantwortung und der alltäglichen Praxis bei der Eierproduktion.

10.01.2020 - Wir haben es satt Demo: BNN vor Ort

BNN demonstriert für Agrarwende - Wir haben es satt Demo am 18.01. in Berlin

Agrarwende anpacken, Klima schützen! Das ist das Motto der Großdemo „Wir haben es satt!“ am 18. Januar anlässlich der IGW in Berlin.

2020 fallen wichtige Entscheidungen rund um EU-Agrarreform und Klimaschutz. Weil sich in Berlin und Brüssel viel zu wenig bewegt, rennt uns die Zeit weg. Zehntausende werden in Berlin erwartet, die Druck machen für eine zukunftsorientierte ökologische Politik.

Der BNN wird auch dieses Jahr wieder mit demonstrieren. Mit einem großen Banner und u.a. Öko statt Ego-Demo-Schildern werden wir für eine ökologisch nachhaltige Politik auf die Straße gehen – und das hoffentlich mit möglichst vielen! Wer in Berlin dabei ist kann gerne zum BNN-Treffpunkt kommen und sich hier Demo-Schilder abholen. Wir treffen uns in der Ebertstraße, links neben den Ständen vor der Demobühne um 11:45 Uhr.

10.01.2020 - Kassenbon-Pflicht

Bioläden setzen auf nachhaltige Lösung

Seit dem 1. Januar 2020 gilt: Kassenbon-Pflicht für jeden Einkauf. Aus Sicht des Bundesverband Naturkost Naturwaren (BNN) e.V., der sich intensiv für Nachhaltigkeit und nachhaltiges Wirtschaften einsetzt, ist die Einführung einer Kassenbon-Pflicht kontraproduktiv.

„Die Pflicht jeden Beleg auszudrucken, stellt eine zusätzliche und unnötige Umweltbelastung dar und widerspricht den Nachhaltigkeitsprinzipien. Für die Bioläden bedeutet auch die kommunikative Vermittlung einer solchen Vorschrift an die Kund*innen eine erhebliche Belastung“, so Kathrin Jäckel, BNN-Geschäftsführerin Kommunikation und Markt.

Nach dem Gesetz zum Schutz vor Manipulationen an digitalen Grundaufzeichnungen müssen Einzelhändler*innen seit Jahresbeginn bei jedem Verkauf einen Beleg drucken – ob die Kund*innen es wollen oder nicht. Das soll Steuerhinterziehung bekämpfen. Das Ziel an sich mag sinnvoll sein, das Mittel dazu ist mehr als fragwürdig, denn es ist zu erwarten, dass durch die neue Verordnung der Papierverbrauch signifikant steigen wird.