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Bundesverband Naturkost Naturwaren (BNN) e.V. is the Association of Organic Processors, Wholesalers and Retailers which represents the interests of the organic food and natural goods sector on a political and economical level. The association participates in the constitution of national and international legislative projects, for example in the enhancements of the EU-Organic Regulations. Furthermore, it issues press relations and is active in public relations.

BNN General Assembly 2019
The association adopts special quality guidelines for the organic food trade, for example the benchmarks for pesticide residues in organic products and a resolution requiring full declaration of all food ingredients. BNN Monitoring for Fruit and Vegetables in the whole food trade adds to the established process controls in the ecological food industry.

BNN offers various possibilities for a dialog between member companies and promotes the open exchange of information and views in the whole food sector. Among the members are processors, wholesalers, importers and retailers of organic products.

The association and its members are involved in the further development of the market for organic food and natural products and thereby also in the creation and maintenance of employment in the regions.

BNN is a member of IFOAM (International Federation of Organic Agriculture Movements) and BÖLW (Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft).

26.07.2019 - Zusammenarbeit von Handel und Handwerk

BNN engagiert sich in europäischem Projekt für klimafreundliche Kühlung im kleinen Lebensmitteleinzelhandel

Wenn die Kühltruhe im Laden streikt, muss es schnell gehen, nicht nur im Sommer. Damit der Biofachhandel, insbesondere die inhabergeführten Einzelhändler, auch in solchen Stresssituationen konsequent ökologisch entscheiden können, engagiert sich der Bundesverband Naturkost Naturwaren (BNN) e.V. seit Juni 2019 in einem europäischen Projekt für klimafreundliche Kühlung.

Unter dem Titel “Refrigerants, Naturally! for LIFE” (kurz: Ref!Nat) unterstützt das europaweite Projekt die Einführung klimafreundlicher Alternativen zur Kälteerzeugung sowohl bei Betreibern von Kälte-, Klima- und Wärmepumpenanlagen als auch im Kälteanlagenbauerhandwerk.

Die Kältetechnik ist ein wichtiger Baustein im weltweiten Kampf gegen den Klimawandel. Lebensmittelgeschäfte verbrauchen 50 Prozent mehr Energie als andere gewerbliche Gebäude. Auf die Kühlung entfallen 30 bis 50 Prozent der Gesamtenergie in einem Markt. Damit hat sie einen großen Anteil an der Gesamtumweltbelastung eines Lebensmittelhändlers.

Das Projekt, das im Rahmen des EU-LIFE-Programms finanziert wird, wendet sich an den klein- und mittelständischen Einzelhandel, exemplarisch an den Lebensmitteleinzelhandel mit Bioprodukten.

02.07.2019 - 3. Forum Grüne Logistik: Brückentechnologien am Markt

Terra-Geschäftsführer Meinrad Schmitt und BNN-Geschäftsführerin Elke Röder begrüßten am Freitag, den 28.6.2019 bei Terra Naturkost in Berlin 80 Fachleute und Pressevertreter*innen zum 3. Forum Grüne Logistik. „Über die Mobilitätswende sprechen heute alle. Das ist angesichts der negativen Effekte des Wirtschaftsverkehrs auch dringend notwendig“, erklärte Ramona Pop, Berliner Bürgermeisterin und Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe, in ihrem Impulsvortrag.

Ausschlaggebend sei, dass den Diskussionen konkrete Schritte folgten. Sie führte aus, dass Berlin Potential für regionale und nationale Lösungen als Testgebiet hat. „Wir ergreifen Maßnahmen zur Dekarbonisierung, indem wir zum Beispiel den städtischen Fuhrpark sukzessive auf Elektromobilität umstellen.“ Es sei aber klar, dass sich abgasfreie Mobilität nur durchsetze, wenn fossile Kraftstoffe nicht länger bevorzugt würden. Die Dieselsubvention seien antiquiert und müssten daher schrittweise abgebaut werden. Die CO2-Steuer müsse kommen und zwar so, dass ein Lebensstil mit weniger CO2-Last direkt belohnt werde.

06.06.2019 - Neue Gentechnik: Wahlfreiheit für Verbraucher*innen muss erhalten bleiben

Neue molekulartechnische Verfahren müssen als Gentechnik eingestuft werden

Anlässlich des vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) am 07. Juni 2019 ausgerichteten Forums zu den auch als Genome Editing bezeichneten, neuen gentechnischen Methoden, fordert der Bundesverband Naturkost Naturwaren e.V. (BNN) volle Wahlfreiheit für Verbraucher*innen. Die neuen molekularbiologische Verfahren sind vollständig als Gentechnik einzustufen. Deshalb müssen sie entsprechend gekennzeichnet und der gesetzlich vorgeschriebenen Risikoanalyse unterzogen werden.

„Eine überwiegende Mehrheit der Verbraucher*innen in Deutschland lehnt Gentechnik auf dem Teller vehement ab. Damit alle auch in Zukunft noch frei wählen können was sie essen, muss klar erkennbar sein, ob Produkte mit Hilfe von Gentechnik entwickelt wurden. Dies gilt selbstverständlich auch für die neuen gentechnischen Züchtungsmethoden“, erläutert Elke Röder, Geschäftsführerin Politik und Grundlagen im BNN.