Herzlich willkommen!

Wir freuen uns, Sie auf der Website des Bundesverband Naturkost Naturwaren (BNN) e.V. begrüßen zu dürfen. Wir vertreten die politischen und wirtschaftlichen Interessen der Naturkost- und Naturwarenbranche. Mit rund 200 Mitgliedsunternehmen ist der BNN ein starkes Netzwerk der Bio-Wirtschaft, in dem sowohl Hersteller*innen und Großhändler*innen sowie selbstständige und filialisierte Einzelhändler*innen zusammen eine Heimat haben. Erfahren Sie mehr.

Gruppenfoto BNN 2019

BIOFACH/VIVANESS Kongressprogramm 2023: Verbraucher, Einzelhandel und Vielfalt im Mittelpunkt (Advertorial)

  • Mehr Orientierung für Verbraucher
  • Klare Positionierung für selbstständigen Einzelhandel
  • Vielfalt als Schlüsselbegriff der Naturkosmetikbranche

Das Programm des BIOFACH Kongress mit dem Thema „Bio. Ernährungssouveränität. Wahre Preise“ lässt bereits erahnen: 2023 werden keine leichten Aufgaben auf die Branche zukommen. Zwei forenübergreifende Schwerpunkte im BIOFACH Kongressprogramm wiederum vermitteln das Gefühl, dass konkrete Lösungen in greifbarer Nähe sind: Die Diskussion über Labelling regt dazu an, mehr Orientierung und Klarheit für Verbraucher zu schaffen; der Handel ist dazu aufgefordert, die aktuellen Unsicherheiten als Chance zu betrachten, sich klar zu positionieren. Das VIVANESS Kongressprogramm ist ebenso vielfältig wie die die Branche bewegenden Themen. Es geht um Nachhaltigkeit, Partnerschaften, Trends und Marktentwicklungen.

Erst Ende November 2022 wurde die Verschiebung der Veröffentlichung des Entwurfs der „Green Claims“-Richtlinie durch die EU-Kommission bekanntgegeben. Für viele bedeutete das ein Aufatmen. Die Kritik an der Richtlinie: „Der PEF (Product Environmental Footprint) ist nicht geeignet, die Umweltleistung von Agrar- und Lebensmittelprodukten adäquat zu bewerten“, so formulierte es beispielweise der Bundesverband Naturkost Naturwaren (BNN).

18.01.2023: Trotz Inflation stabile Preise in Bioläden und Biosupermärkten

Statement von Kathrin Jäckel, Geschäftsführerin vom Bundesverband Naturkost Naturwaren (BNN) e.V. anlässlich der am 18.01.2023 vom BÖLW veröffentlichten Studie Bio wirkt als Inflationsbremse

„Die Preise für Bio sind stabiler als die für konventionell erzeugte Lebensmittel. Dabei weisen die Preise im Bio-Fachhandel, also in Bioläden und Bio-Supermärkten, die höchste Stabilität auf.

2022 hat eine historische hohe Inflation gesehen. Dies hat bei Lebensmittelpreisen nicht nur zu deutlichen Anstiegen, sondern teils auch zu erstaunlichen Entwicklungen geführt: So haben sich Preisunterschiede zwischen konventionellen und Bio-Lebensmitteln 2022 deutlich verringert. Auch innerhalb des Bio-Segments haben sich die Preise für Bio in Discount, LEH und Fachhandel angenähert. In bestimmten Bereichen, wie z. B. bei Milch und Butter, sind konventionelle Produkte zeitweise teurer als Bio-Lebensmittel.

Die besondere Preisstabilität im Bio-Fachhandel ist das Ergebnis mehrerer Faktoren:

01.12.2022: Neue Gentechnik: Petition fordert Kennzeichnungspflicht, Wahlfreiheit und Risikoprüfung bei gentechnisch veränderten Lebensmitteln

Ein breites Bündnis hat heute die 420.757 Unterschriften der Petition gegen die Deregulierung des Gentechnikrechts vor dem Bundeskanzleramt übergeben. Der BNN unterstützt die Petition.  

Mehrere Vertreter*innen aus Organisationen und Verbänden aus Umwelt- und Verbraucherschutz sowie Land- und Lebensmittelwirtschaft übergaben heute die Unterschriften der Petition „Nicht hinter unserem Rücken – kein Freifahrtschein für neue Gentechnik in unserem Essen!“ an die Parlamentarischen Staatssekretärinnen Dr. Bettina Hoffmann (Bundesumweltministerium) und Dr. Manuela Rottmann (Bundeslandwirtschaftsministerium).

Die Petition fordert die gegenwärtigen Regelungen für gentechnisch veränderte Organismen (GVO) auch für neue Gentechnikverfahren beizubehalten. Eine Lockerung der Regeln könnte dazu führen, dass neue GVO ohne unabhängige Risikoprüfung und Kennzeichnungspflicht auf den Saatgut- und Lebensmittelmarkt kommt. Die klare Forderung: Vorsorgeprinzip, Risikoprüfungen, Rückverfolgbarkeit, Transparenz und Kennzeichnungspflicht müssen erhalten bleiben.