21.09.2018 - Verpackungsflut im Regal? Nicht im Bio-Fachhandel!

TEST ZEIGT: Den Weg zur Nachhaltigkeit gehen Handel und Verbraucher gemeinsam

Die Mehrheit der Verbraucher in Deutschland verknüpft ein nachhaltiges Leben vor allem mit dem eigenen Einkauf und Konsum. Neben der bewussten Kaufentscheidung für Bio spielt das Thema Verpackung für mehr und mehr Menschen eine entscheidende Rolle. 94 Prozent sind der Meinung, dass bei vielen Produkten weniger Verpackungsmaterial ausreichen würde. Und über 80 Prozent finden, dass bei zahlreichen Produkten wie Obst und Gemüse eine Verpackung grundsätzlich überflüssig ist.

„Wem als Verbraucher hohe Bio-Standards und möglichst nachhaltige Verpackungslösungen wichtig sind, wird im Fachhandel für Naturkost und Naturwaren fündig. Denn beim nachhaltigen Bio-Einkauf kommt es sehr auf den Einkaufsort an“, erklärt Elke Röder, Geschäftsführerin des Bundesverband Naturkost Naturwaren (BNN) e.V.

Der BNN hat eine Testkäuferin gebeten, 15 definierte Bio-Produkte im Fachhandel und im konventionellen Supermarkt einzukaufen.
Einzige Prämisse: Es muss die nachhaltigste Verpackungslösung gewählt werden.
Das Ergebnis: Mit vier Mehrweg-Behältnissen, losem Obst und Gemüse, keinen Tetra Paks und deutlich weniger Plastikmüll schneidet der Bio-Einkauf im Fachhandel wesentlich verpackungsärmer ab als im konventionellen Supermarkt.

„Aber es kommt nicht nur auf ein nachhaltiges Angebot an. Unser Test zeigt auch: Verbraucherinnen und Verbraucher nehmen eine überaus wichtige Rolle ein“, stellt Röder fest. „Sie entscheiden mit dem Griff zu Mehrweg, mit dem Entschluss, keine Tüte für Obst- und Gemüse zu verwenden oder mit der Wahl des losen Käses wie nachhaltig der individuelle Bio-Einkauf schlussendlich ist. Der Naturkostfachhandel unterstützt sie dabei.“

Die Dokumentation des Verpackungstests finden Sie hier.
Bildmaterial zur redaktionellen Verwendung erhalten Sie hier.
Eine Übersicht zum Fachhandel finden Sie hier.

 

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