Herzlich willkommen!

Wir freuen uns, Sie auf der Website des Bundesverband Naturkost Naturwaren (BNN) e.V. begrüßen zu dürfen. Der BNN ist ein Verband von Verarbeitern, Inverkehrbringern, Groß- und Einzelhändlern von ökologischen Lebensmitteln und Waren in Deutschland und Europa. Erfahren Sie mehr.

Gruppenfoto BNN 2018

13.06.2018 - Kommentar zu Fipronil in Bio-Eiern: Ein Problem des konventionellen Handels

Elke Röder, Geschäftsführerin des Bundesverband Naturkost Naturwaren (BNN) e.V. zu den Nachweisen von Fipronil in Bio-Eiern:

„Die neuerlichen Nachweise des Insektengiftes Fipronil in Bio-Eiern sind bezeichnend für eine Haltung von Supermärkten und Discountern, die Bio nur als Marketing verstehen, um das eigene Sortiment attraktiver wirken zu lassen. Der Fachhandel, vom kleinen Bio-Laden bis hin zum Bio-Supermarkt, greift auf eine eigene Lieferanten- und Großhandelsstruktur zurück. Ladnerinnen und Ladner kennen ihre Lieferanten sehr gut. Sie legen Wert auf Bio-Eier aus der Region, von Familien-Betrieben und zukunftsweisenden Haltungsformen – man denke an mobile Hühnerställe.

Wir wissen, dass die Eier aus niedersächsischen Packstellen an Penny, Aldi und Lidl geliefert wurden. Es ist davon auszugehen, dass auch in den anderen betroffenen Bundesländern die Wege zum konventionellen Einzelhandel führen und „Fipronil-Eier“ ein Problem des konventionellen Handels sind, der nur über Masse funktioniert.
Da die Konventionellen auch zukünftig Bio als reines Marketing-Tool verstehen und einsetzen werden, empfehle ich natürlich und grundsätzlich den Einkauf im Naturkostfachhandel.“

06.06.2018 - BioMetropole Nürnberg um 15 Naturkostberater reicher: Hohe Beratungsqualität nützt Kunden und Fachhandel

Am vergangenen Montag wurde im Rahmen einer offiziellen Feierstunde in der Industrie- und Handelskammer Nürnberg 15 Absolventinnen und Absolventen ihr Zertifikat als Naturkostberaterin beziehungsweise Naturkostberater übergeben.
Der Weiterbildungskurs, eine Kooperation des Bildungswerk BNN und der IHK Nürnberg, vermittelt wichtige Kenntnisse im Ökologischen Anbau, Warenkunde zu Frische- und Trockenwaren sowie zu Naturkosmetik und ökologischen Wasch- und Reinigungsmitteln – Voraussetzung, um im Kundengespräch die hohe Beratungsqualität des Naturkostfachhandels zu gewährleisten.

„Wenn man ein Bio-Fachgeschäft betritt, so findet man dort Alternativen zu den Sortimenten der Discounter, Supermärkte und Drogerien, also den Produkten der konventionellen Lebensmittel-industrie. Klar, dass gerade von Bio-Neukunden viele Fragen zu Unterschieden und Vorteilen gestellt werden“, berichtet Stephanie Größel vom Bildungswerk BNN. Sie hat den Kurs begleitet und ist sich sicher: „Das erlangte Wissen in den Ladenalltag einzubringen, nützt Kunden und Fachhandel gleichermaßen.“

23.05.2018 - BODAN und BNN luden zum zweiten Forum Grüne Logistik. Appell der Bio-Branche: Es braucht den politischen Willen

Garching/Berlin. Am vergangenen Donnerstag trafen auf Einladung von Naturkost-Großhändler BODAN und dem Bundesverband Naturkost Naturwaren (BNN) e.V. Logistik-Entwickler- und Anwender-Unternehmen in Garching bei München zusammen. Ihr gemeinsames Interesse: innovative und nachhaltige Lösungen für einen umweltfreundlichen Warentransport. Und ein Appell an die Politik, die seit der Ankündigung der EU-Kommission, Deutschland wegen zu schlechter Luft vor dem EuGH zu verklagen, mehr denn je gefordert ist, grüner Innovation Priorität einzuräumen.

„Wie die ersten Biobauern damals, müssen heute die Logistiker sehen, dass sie nachhaltige Lösungen für den Transport finden und realisieren“, so BNN-Geschäftsführerin Elke Röder in ihren einleitenden Worten. „Die Ökolandwirte der ersten Stunde mussten sich jedoch gegen teils enormen Widerstand vieler Interessengruppen – und auch der Politik – durchsetzen. Das kann kein Modell für die Grüne Logistik in Zeiten von erhöhten Feinstaubkonzentrationen in zahlreichen deutschen Städten und der folgerichtigen Klage der EU-Kommission sein. Wie Rahmenbedingungen aussehen, die grüner Logistik den Weg bereiten, können wir in anderen europäischen Ländern feststellen. So gibt es z.B. in Spanien, Italien und Großbritannien weitaus mehr Tankstellen für Gas-Lkw, die wesentlich emmissionsärmer fahren als Diesel. In der Schweiz sind E-Lkw von der Schwerverkehrs-abgabe befreit und dadurch deutlich schneller rentabel. Es lohnt sich also eine Mautbefreiung für Lkw mit Elektroantrieb in Deutschland im Gespräch zu halten.“