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Bundesverband Naturkost Naturwaren (BNN) e.V. is the Association of Organic Processors, Wholesalers and Retailers which represents the interests of the organic food and natural goods sector on a political and economical level. The association participates in the constitution of national and international legislative projects, for example in the enhancements of the EU-Organic Regulations. Furthermore, it issues press relations and is active in public relations.

BNN General Assembly 2019
The association adopts special quality guidelines for the organic food trade, for example the benchmarks for pesticide residues in organic products and a resolution requiring full declaration of all food ingredients. BNN Monitoring for Fruit and Vegetables in the whole food trade adds to the established process controls in the ecological food industry.

BNN offers various possibilities for a dialog between member companies and promotes the open exchange of information and views in the whole food sector. Among the members are processors, wholesalers, importers and retailers of organic products.

The association and its members are involved in the further development of the market for organic food and natural products and thereby also in the creation and maintenance of employment in the regions.

BNN is a member of IFOAM (International Federation of Organic Agriculture Movements) and BÖLW (Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft).

01.12.2022: Neue Gentechnik: Petition fordert Kennzeichnungspflicht, Wahlfreiheit und Risikoprüfung bei gentechnisch veränderten Lebensmitteln

Ein breites Bündnis hat heute die 420.757 Unterschriften der Petition gegen die Deregulierung des Gentechnikrechts vor dem Bundeskanzleramt übergeben. Der BNN unterstützt die Petition.  

Mehrere Vertreter*innen aus Organisationen und Verbänden aus Umwelt- und Verbraucherschutz sowie Land- und Lebensmittelwirtschaft übergaben heute die Unterschriften der Petition „Nicht hinter unserem Rücken – kein Freifahrtschein für neue Gentechnik in unserem Essen!“ an die Parlamentarischen Staatssekretärinnen Dr. Bettina Hoffmann (Bundesumweltministerium) und Dr. Manuela Rottmann (Bundeslandwirtschaftsministerium).

Die Petition fordert die gegenwärtigen Regelungen für gentechnisch veränderte Organismen (GVO) auch für neue Gentechnikverfahren beizubehalten. Eine Lockerung der Regeln könnte dazu führen, dass neue GVO ohne unabhängige Risikoprüfung und Kennzeichnungspflicht auf den Saatgut- und Lebensmittelmarkt kommt. Die klare Forderung: Vorsorgeprinzip, Risikoprüfungen, Rückverfolgbarkeit, Transparenz und Kennzeichnungspflicht müssen erhalten bleiben.

30.11.2022: BNN begrüßt die Verschiebung der Veröffentlichung des Entwurfs der „Green Claims“-Richtlinie durch die EU-Kommission

Berlin, 30.11.2022: Kathrin Jäckel, Geschäftsführerin des Bundesverband Naturkost Naturwaren (BNN) e.V. kommentiert die Entscheidung der EU-Kommission, die ursprünglich für heute geplante Veröffentlichung des Entwurfs zur „Green Claims“-Richtlinie (Richtlinie zu umweltbezogenen Angaben) zu verschieben. Zentraler Bestandteil des ursprünglichen Entwurfs der „Green Claims“-Richtlinie war der „Product Environmental Footprint“ (PEF). Der BNN hatte bereits in einer Pressemitteilung vom 21.10.22 diesbezügliche Pläne der EU-Kommission im Rahmen der Debatte um die Einführung einer Nachhaltigkeitskennzeichnung von Lebensmitteln stark kritisiert.

„Wir begrüßen ausdrücklich die Entscheidung der EU-Kommission, die Veröffentlichung der „Green Claims“-Richtlinie vorerst zu verschieben. Dies bietet die Chance, den „Product Environmental Footprint“ (PEF) als Basis für die Bewertung von Nachhaltigkeit hinsichtlich seiner Sinnhaftigkeit für die Bewertung von Lebensmitteln zu überprüfen.

21.10.2022: Bio-Branche: Der Planet-Score ist für uns der richtige Weg

Die EU-Kommission will bereits Ende November 2022 einen Vorschlag zur Bewertung der Nachhaltigkeit von Handelswaren vorstellen. Aus Sicht der Bio-Branche eignet sich der Planet-Score bisher am besten, um Verbraucher*innen umfassend und transparent über die Umweltauswirkungen von Lebensmitteln zu informieren. Erste Hersteller*innen von Bio-Lebensmitteln nutzen bereits den Planet-Score. Der Bundesverband Naturkost Naturwaren (BNN) e.V. startet dazu nun eine Informationskampagne für Bio-Kund*innen.

Die EU-Kommission plant, bis Ende 2023 konkrete Vorgaben für ein einheitlich geregeltes und transparentes Nachhaltigkeitslabel zu entwickeln. Ziel ist es, die Verbraucher*innen in die Lage zu versetzen, sich besser für nachhaltige Lebensmittel entscheiden zu können. Außerdem möchte die EU-Kommission so zukünftig Greenwashing bei Nachhaltigkeitskennzeichnungen verhindern. Voraussichtlich am 30. November wird die EU-Kommission den Vorschlag für den „Product Environmental Footprint“ (PEF) vorlegen. Der von der EU entwickelte PEF soll die Umweltauswirkungen von Handelswaren messen und könnte der Rahmen für die neue Kennzeichnungspolitik werden.