Herzlich willkommen!

Wir freuen uns, Sie auf der Website des Bundesverband Naturkost Naturwaren (BNN) e.V. begrüßen zu dürfen. Der BNN ist ein Verband von Verarbeitern, Inverkehrbringern, Groß- und Einzelhändlern von ökologischen Lebensmitteln und Waren in Deutschland und Europa. Erfahren Sie mehr.

Gruppenfoto BNN 2019

30.07.2020 - Kaufland Mitglied bei Demeter: „Bio für Alle – ja. Aber nicht um jeden Preis“

Der Bundesverband Naturkost und Naturwaren (BNN) e.V. bewertet die neue Handelspartnerschaft zwischen dem Bio-Anbauverband Demeter und Deutschlands zweitgrößtem Discounter Kaufland kritisch. Aus Sicht des BNN ist es essentiell, dass Kaufland die Qualitäts- und Fairplay-Kriterien, die ein zentraler Bestandteil der Wertschöpfungskette der Bio-Branche sind, auch erfüllt. Demeter muss sich daran messen lassen, ob die an Kaufland gestellten Vorgaben auch umgesetzt werden.

Das Bewusstsein der Verbraucher*innen für eine nachhaltige, klima- und umweltschützende Lebensweise ist in den letzten Jahren gestiegen. Daher sind auch Bio-Lebensmittel in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Die darin liegenden Potentiale hat auch der konventionelle Lebensmitteleinzelhandel für sich entdeckt. Durch die Ausweitung ihres Bio-Sortiments haben insbesondere die Discounter des Lebensmitteleinzelhandels in den letzten Jahren ihren Umsatz gesteigert.

Im Bio-Fachhandel sehen viele alleiniges Wachstum jedoch volkswirtschaftlich und gesellschaftspolitisch kritisch. Entlang der Wertschöpfungskette, bestehend aus bäuerlicher Landwirtschaft, handwerklicher Verarbeitung und inhabergeführtem Fachhandel arbeiten sie fair, partnerschaftlich und auf Augenhöhe zusammen. Die Ziele: beste Qualität und größtmögliche Nachhaltigkeit.

„Bio für Alle ist ein gutes Ziel, aber nicht um jeden Preis. Der Bio-Branche geht es um gesunde, nachhaltig und fair produzierte Lebensmittel. Sie setzt hier höchste Standards. Wir vertreten Werte, denen sich ein nationales Systemhandelsunternehmen in der Regel nicht verpflichtet fühlt",  kommentiert BNN-Vorstandsmitglied Volkmar Spielberger die neue Partnerschaft von Demeter und Kaufland.

07.04.2020 - BNN: Änderung in der Führungsspitze

Der Bundesverband Naturkost Naturwaren (BNN) e.V. teilte heute eine Änderung in der Führungsspitze des Verbandes mit. Die langjährige Geschäftsführerin Elke Röder verlässt den BNN. Die bisher für Kommunikation und Markt zuständige Geschäftsführerin Kathrin Jäckel übernimmt die alleinige Führung der Verbandsgeschäfte mit sofortiger Wirkung.

Nach dreißig Jahren trennen sich die Wege des Branchenverbandes und seiner langjährigen Geschäftsführerin Elke Röder. Sie zieht sich aus der Leitung des Verbandes zurück, um sich zukünftig neu zu orientieren. „Wir danken Frau Röder für ihre langjährigen Dienste für den BNN und für ihr Engagement in der Naturkost-Branche insgesamt“, kommentiert Rosi Weber, BNN-Vorstandsvorsitzende, Röders Weggang.

Der Vorstand hat Geschäftsführerin Kathrin Jäckel das Vertrauen ausgesprochen, sie übernimmt mit sofortiger Wirkung die alleinige Geschäftsführung des Verbandes. „Kathrin Jäckel wird den BNN in die Zukunft führen und die Geschicke des Verbandes weiter positiv gestalten. Wir freuen uns, dass sie sich mit ihrem Engagement und Herzblut den zukünftigen Herausforderungen stellt“, ergänzt die Vorstandsvorsitzende Weber.

23.03.2020 - Corona-Krise

Bio-Branche ist systemrelevant

Anlässlich der aktuellen Corona-Krise hat die Bundesregierung heute ein umfassendes Hilfspaket beschlossen. Die Ernährungswirtschaft wird bundesweit als systemrelevante Infrastruktur anerkannt. Für Eltern, die im Bio-Laden bzw. Bio-Handel arbeiten, ist damit ab jetzt die Notbetreuung ihrer Kinder in Schulen oder KiTas sichergestellt.

Zudem sorgen die Beschlüsse der Bundesregierung für mehr Flexibilität bei Arbeitszeitregelungen und eine Lockerung von Hinzuverdienstgrenzen. Der Bundesverband Naturkost Naturwaren (BNN) e.V. sieht die zentralen Belange der Branche maßgeblich berücksichtigt und begrüßt die vom Bundeskabinett beschlossenen Erleichterungen für die Lebensmittelbranche.

Folgendes hat das Bundeskabinett u.a. beschlossen:

Ernährungswirtschaft ist als systemrelevante Infrastruktur anerkannt!

  • Somit ist es etwa hinsichtlich Quarantänemaßnahmen und Betriebsschließungen möglich, dass diese Infrastruktur unter Berücksichtigung des notwendigen Gesundheitsschutzes aufrecht erhalten bleibt.